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	<title>Kommentare fuer Gangster Girls</title>
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	<description>Ein Dokumentarfilm aus dem Frauengefngnis Schwarzau</description>
	<pubDate>Wed, 16 Sep 2026 02:25:53 +0000</pubDate>
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		<title>Kommentar zu Einsperren, wie? wieso? warum? von Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Sammy Kovacs Häfnerinnerungen</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?page_id=33#comment-89</link>
		<dc:creator>Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Sammy Kovacs Häfnerinnerungen</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 02 Sep 2009 20:07:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Teile 1-7 der Erinnerungsserie gibts hier nachzulesen! Filed [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Teile 1-7 der Erinnerungsserie gibts hier nachzulesen! Filed [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Briefwechsel von gabriele "Haefenstyle"</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=6#comment-25</link>
		<dc:creator>gabriele "Haefenstyle"</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 04 Apr 2009 10:29:42 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe mit den Damen vom Frauengefägnis Schwarzau vor einigen Jahren das Projekt Haefenstyle durchgeführt. Die Idee war eine Taschenkollektion anzufertigen, wo sich die Damen auch kreativ einbringen konnten. Die Insassinnen, ansonsten mit diversen Endfertigungsarbeiten oder leichten Näharbeiten beschäftigt, schätzte die kreative Herausforderung. Eine besondere Tasche - modisch - individuell - mit Seele! Ich war also oft in Schwarzau, die Atmosphäre war immer sehr gut und ich denke, alle die dort sind haben etwas "angestellt", aber das könnte jedem von uns auch passieren, besonders den ganz Braven. Jede Tat hat eine Vorgeschichte, das ist keine Entschuldigung, aber eine Tatsache.
Die Taschenkollektion wurde dann erstmals am Weihnachtsmarkt Spittelberg präsentiert und verkauft -die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Von super Idee bis was eine Verbrecherin in der Hand gehabt hat - iggit niemals. 
Aus Anlass dieses Filmes können die Taschen im Internet www.club30up.at/shop erworben werden. Die Hälfte des Verkaufspreises kommen den Gangstergirls zu Gute.
Gratulation zu diesem Filmprojekt - eine Super Idee!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mit den Damen vom Frauengefägnis Schwarzau vor einigen Jahren das Projekt Haefenstyle durchgeführt. Die Idee war eine Taschenkollektion anzufertigen, wo sich die Damen auch kreativ einbringen konnten. Die Insassinnen, ansonsten mit diversen Endfertigungsarbeiten oder leichten Näharbeiten beschäftigt, schätzte die kreative Herausforderung. Eine besondere Tasche - modisch - individuell - mit Seele! Ich war also oft in Schwarzau, die Atmosphäre war immer sehr gut und ich denke, alle die dort sind haben etwas &#8220;angestellt&#8221;, aber das könnte jedem von uns auch passieren, besonders den ganz Braven. Jede Tat hat eine Vorgeschichte, das ist keine Entschuldigung, aber eine Tatsache.<br />
Die Taschenkollektion wurde dann erstmals am Weihnachtsmarkt Spittelberg präsentiert und verkauft -die Reaktionen waren sehr unterschiedlich. Von super Idee bis was eine Verbrecherin in der Hand gehabt hat - iggit niemals.<br />
Aus Anlass dieses Filmes können die Taschen im Internet <a href="http://www.club30up.at/shop" rel="nofollow">http://www.club30up.at/shop</a> erworben werden. Die Hälfte des Verkaufspreises kommen den Gangstergirls zu Gute.<br />
Gratulation zu diesem Filmprojekt - eine Super Idee!</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Briefwechsel von Kinomontag &#171; Life and everything else</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=6#comment-18</link>
		<dc:creator>Kinomontag &#171; Life and everything else</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 30 Mar 2009 20:51:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Tagebuch &#8212; nagl @ 21:21   Bei Gangster Girls im Stadtkino, um 18:00. Ich hatte vorher einen Kommentar zum Film gelesen, und befüchtet, daß da über das Personal hergezogen wird, das war aber nicht [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Tagebuch &#8212; nagl @ 21:21   Bei Gangster Girls im Stadtkino, um 18:00. Ich hatte vorher einen Kommentar zum Film gelesen, und befüchtet, daß da über das Personal hergezogen wird, das war aber nicht [...]</p>
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	<item>
		<title>Kommentar zu Pressestimmen zum Kinostart von Andrea Mayer-Edoloeyi</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=525#comment-11</link>
		<dc:creator>Andrea Mayer-Edoloeyi</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 22 Mar 2009 15:41:33 +0000</pubDate>
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		<description>Schaut sehr spannend aus! Ich hoffe sehr, dass der Film ins Moviemento nach Linz kommt, damit ich die Gelegenheit haben nicht nur diesen knappen Trailer zu sehen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Schaut sehr spannend aus! Ich hoffe sehr, dass der Film ins Moviemento nach Linz kommt, damit ich die Gelegenheit haben nicht nur diesen knappen Trailer zu sehen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Briefwechsel von sammy kovac</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=6#comment-8</link>
		<dc:creator>sammy kovac</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 21 Feb 2009 22:20:25 +0000</pubDate>
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		<description>Da ich selber Insassin der JA Schwarzau war und auch an den Film teilnahm, möchte ich zu dem, was Frau Hötsch geschrieben hat, etwas sagen. Und zwar ist es ja nicht so, dass alle Beamtinnen schlecht sind, sie machen ja auch nur ihre Arbeit und es gibt genug Beamten, die den Insassinnen bei einen Problem helfen. Doch muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass auf die meisten Insassinnen die viele Jahre Strafe abzusitzen haben, mehr eingegangen wird als auf die, die nur ein paar Jahre haben. Die Langstrafigen  werden meistens bevorzugt. Natürlich werden sie nicht von jeder Beamtin bevorzugt, sondern nur von ein paar. 
Klar haben auch die Beamtinnen mal schlechte Tage und das kann man auch zu spüren bekommen. An der Art, wie sie dann mit einem reden oder wenn man was fragt, dass sie dann gleich angefressen sind. Aber das ist ja menschlich. Im großen und ganzen sind die Beamten von der Schwarzau eh in Ordnung. Natürlich gibt es da ein paar Ausnahmen und ich denke genau diese Ausnahmen werden hauptsächlich  im Film dargestellt, und zwar weil man genau auf die eine Wut im Bauch hat und da kann man ihnen im Theater ein bißchen was zurückgeben ohne negative Folgen. Aber das heißt nicht, dass alle Beamte so sind. Die meisten Beamten sind menschlich. Allerdings manche glauben, sie müssen einen täglich spüren lassen, dass sie an der Macht sind. Die Häftlinge wissen ja eh das die Beamtinnen am längeren Hebel sitzen, da muss man es einen doch nicht  immer und ständig spüren lassen.......</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Da ich selber Insassin der JA Schwarzau war und auch an den Film teilnahm, möchte ich zu dem, was Frau Hötsch geschrieben hat, etwas sagen. Und zwar ist es ja nicht so, dass alle Beamtinnen schlecht sind, sie machen ja auch nur ihre Arbeit und es gibt genug Beamten, die den Insassinnen bei einen Problem helfen. Doch muss ich auch ganz ehrlich sagen, dass auf die meisten Insassinnen die viele Jahre Strafe abzusitzen haben, mehr eingegangen wird als auf die, die nur ein paar Jahre haben. Die Langstrafigen  werden meistens bevorzugt. Natürlich werden sie nicht von jeder Beamtin bevorzugt, sondern nur von ein paar.<br />
Klar haben auch die Beamtinnen mal schlechte Tage und das kann man auch zu spüren bekommen. An der Art, wie sie dann mit einem reden oder wenn man was fragt, dass sie dann gleich angefressen sind. Aber das ist ja menschlich. Im großen und ganzen sind die Beamten von der Schwarzau eh in Ordnung. Natürlich gibt es da ein paar Ausnahmen und ich denke genau diese Ausnahmen werden hauptsächlich  im Film dargestellt, und zwar weil man genau auf die eine Wut im Bauch hat und da kann man ihnen im Theater ein bißchen was zurückgeben ohne negative Folgen. Aber das heißt nicht, dass alle Beamte so sind. Die meisten Beamten sind menschlich. Allerdings manche glauben, sie müssen einen täglich spüren lassen, dass sie an der Macht sind. Die Häftlinge wissen ja eh das die Beamtinnen am längeren Hebel sitzen, da muss man es einen doch nicht  immer und ständig spüren lassen&#8230;&#8230;.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Das Leben der infamen Frauen von Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Pressestimmen zur Uraufführung bei der Viennale &#8216;08</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?page_id=290#comment-5</link>
		<dc:creator>Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Pressestimmen zur Uraufführung bei der Viennale &#8216;08</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 20:56:41 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Tina Leisch setzt mit “Gangster Girls” neue Maßstäbe in der filmischen Erkundung des österreichischen Strafvollzugs. Ramón Reichert, Viennale Falter &#8216;08  [&#62;]  [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Tina Leisch setzt mit “Gangster Girls” neue Maßstäbe in der filmischen Erkundung des österreichischen Strafvollzugs. Ramón Reichert, Viennale Falter &#8216;08  [&gt;]  [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Reaktionen von Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Pressestimmen zur Uraufführung bei der Viennale &#8216;08</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?page_id=14#comment-4</link>
		<dc:creator>Gangster Girls &#187; Blog Archive &#187; Pressestimmen zur Uraufführung bei der Viennale &#8216;08</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 16 Nov 2008 19:31:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Girls wurde in zahlreichen Kritiken positiv besprochen. Hier eine [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>[...] Girls wurde in zahlreichen Kritiken positiv besprochen. Hier eine [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Uraufführung im Rahmen der VIENNALE ‘08 von hanswurst</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=47#comment-3</link>
		<dc:creator>hanswurst</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 21 Oct 2008 16:41:12 +0000</pubDate>
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		<description>aus welchem grund wird hier KEIN trailer gezeigt?????
schwach.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>aus welchem grund wird hier KEIN trailer gezeigt?????<br />
schwach.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Kommentar zu Ein Briefwechsel von robert sommer</title>
		<link>http://gangstergirls.at/?p=6#comment-2</link>
		<dc:creator>robert sommer</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 03 Oct 2008 12:15:09 +0000</pubDate>
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		<description>Gratuliere zur Website. Erst durch sie schmeckt das Gesamtkunstwerk ein wenig nach Anarchie. Eine Bemerkung zum Zitat aus dem Augustin (nett, dass ihr die einzige gefängnisfeindliche Zeitung des Landes zitiert): Dass KunstarbeiterInnen von Projekt zu Projekt,  von Justizanstalt zu Flüchtlingsheim zu Psychiatrie zu Justizanstalt ziehen, jedes Mal die eben Wachgeküssten zurücklassend in einer Wüste ohne Küsse, ist kein Vorwurf. Stünden in jeder totalen Anstalt ausreichend Mittel für kontinuierliche Kulturarbeit zur Verfügung und gäbe es ein Kunstsubventionierungs-System, das langem Atem belohnt und nicht Projekt-Manie, fänden KunstarbeiterInnen Rahmenbedingungen vor, den Weg der Bestraften von der Talententdeckung bis zum Einsammeln der Aufmerksamkeitseinheiten zu begleiten oder so selbstverständlich in den Gefängnissen ein- und auszugehen wie katholische Seelsorger oder Häfen-Psychologen. Aus diesem Blickwinkel wird in der kommenden Augustin-Ausgabe (8. 10.) das Projekt "Rappers in Prison", in der darauf folgenden Ausgabe euer Projekt und in Zukunft  weitere Häfen-Kunstprojekte betrachtet. 
Immer mehr Leute immer länger einsperren, das ist  eine „Problemlösung“, für dich sich besonders die Krone stark macht. Kolumnist Jeanée verhöhnte vor ein paar Wochen die Justiz, weil sie die „Todesengel von Lainz“ vorzeitig aus der Haft entließ. Dazu fielen ihm „die Söhne und Töchter und Enkel und Enkelinnen der Opfer ein, die nun in den Journalen und Magazinen lesen müssen, dass die Mörderinnen ihrer Lieben, ausgestattet mit neuer Identität und im Genuss fester Wohnsitze, die allerbesten Bedingungen für einen Neustart vorfinden“. Das müsse verhindert werden, suggeriert Jeanée, man dürfe doch Mörderinnen nicht schon nach 17 Jahren Haft in die Öffentlichkeit lassen. Noch traut er sich nicht, die Todesstrafe ins Spiel zu bringen; unter einem FP-Justizminister wird er wohl ein Schäuferl nachlegen.
Soll der Staat überhaupt strafen? Für Schreiberlinge vom Schlage Jeannées wäre vielleicht diese Fragestellung schon strafwürdig. Die keineswegs linke, nicht einmal liberale „Neue Zürcher Zeitung“ brachte jüngst einen Beitrag, der sich kritisch zur rechten Standardforderung nach Verschärfung des Strafrechts verhielt: „Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Strafe erzeugt ein gewisses Maß an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe.“
Ich denke, diese Zeilen aus der NZZ sind auch ein guter Kommetntar zu Gangster Girls...

Robert Sommer, Redaktion Augustin</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Gratuliere zur Website. Erst durch sie schmeckt das Gesamtkunstwerk ein wenig nach Anarchie. Eine Bemerkung zum Zitat aus dem Augustin (nett, dass ihr die einzige gefängnisfeindliche Zeitung des Landes zitiert): Dass KunstarbeiterInnen von Projekt zu Projekt,  von Justizanstalt zu Flüchtlingsheim zu Psychiatrie zu Justizanstalt ziehen, jedes Mal die eben Wachgeküssten zurücklassend in einer Wüste ohne Küsse, ist kein Vorwurf. Stünden in jeder totalen Anstalt ausreichend Mittel für kontinuierliche Kulturarbeit zur Verfügung und gäbe es ein Kunstsubventionierungs-System, das langem Atem belohnt und nicht Projekt-Manie, fänden KunstarbeiterInnen Rahmenbedingungen vor, den Weg der Bestraften von der Talententdeckung bis zum Einsammeln der Aufmerksamkeitseinheiten zu begleiten oder so selbstverständlich in den Gefängnissen ein- und auszugehen wie katholische Seelsorger oder Häfen-Psychologen. Aus diesem Blickwinkel wird in der kommenden Augustin-Ausgabe (8. 10.) das Projekt &#8220;Rappers in Prison&#8221;, in der darauf folgenden Ausgabe euer Projekt und in Zukunft  weitere Häfen-Kunstprojekte betrachtet.<br />
Immer mehr Leute immer länger einsperren, das ist  eine „Problemlösung“, für dich sich besonders die Krone stark macht. Kolumnist Jeanée verhöhnte vor ein paar Wochen die Justiz, weil sie die „Todesengel von Lainz“ vorzeitig aus der Haft entließ. Dazu fielen ihm „die Söhne und Töchter und Enkel und Enkelinnen der Opfer ein, die nun in den Journalen und Magazinen lesen müssen, dass die Mörderinnen ihrer Lieben, ausgestattet mit neuer Identität und im Genuss fester Wohnsitze, die allerbesten Bedingungen für einen Neustart vorfinden“. Das müsse verhindert werden, suggeriert Jeanée, man dürfe doch Mörderinnen nicht schon nach 17 Jahren Haft in die Öffentlichkeit lassen. Noch traut er sich nicht, die Todesstrafe ins Spiel zu bringen; unter einem FP-Justizminister wird er wohl ein Schäuferl nachlegen.<br />
Soll der Staat überhaupt strafen? Für Schreiberlinge vom Schlage Jeannées wäre vielleicht diese Fragestellung schon strafwürdig. Die keineswegs linke, nicht einmal liberale „Neue Zürcher Zeitung“ brachte jüngst einen Beitrag, der sich kritisch zur rechten Standardforderung nach Verschärfung des Strafrechts verhielt: „Es ist der leidige Nachteil der Strafe, dass sie den Bestraften nicht bessert. Strafe erzeugt ein gewisses Maß an Konformität mit der geltenden Ordnung. Allein, der Moralität des Bestraften hilft sie nicht auf. Ist der Täter der Meinung, er habe seine Strafe verdient, so zeigt dies nur, dass auch er ein Rechtsgefühl besitzt. Überhaupt erst eingepflanzt aber wurde ihm diese sittliche Instanz nicht durch die Strafe.“<br />
Ich denke, diese Zeilen aus der NZZ sind auch ein guter Kommetntar zu Gangster Girls&#8230;</p>
<p>Robert Sommer, Redaktion Augustin</p>
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