Tina Leischs aktuelles Projekt

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Roma- Revue “Schneid deinen Ärmel ab und lauf davon” ‘
unter Regie von Tina Leisch lief bis 31. Mai im Hermann-Fischer-Hof!
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Gangster Girls am Dok.Fest München

GANGSTER GIRLS läuft im Programm des DOK.FEST in München!

* Samstag, 09.05.2009, 21:30 im Atelier und
* Sonntag, 10.05.2009, 15:00 im Filmmuseum.

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Pressestimmen zum Kinostart

„Was als kleines Making-Of eines Theaterprojekts begonnen hat, wurde so zu einem großen Film, in dem vieles drinsteckt, was Kino so kann. Verbrechen und Alltag und große Gefühle zu erzählen; Realität mit Kunst eindringlicher zu machen, als sie es ohne Kunst wäre.“ Veronika Franz, Kurier

“Dabei bleibt Gangster Girls ein höchst lebendiger Film - das hat nicht zuletzt mit der Offenheit und Spielfreude seiner Protagonistinnen zu tun. Und mit der klugen filmischen Rahmung eines sozialen Milieus, eines Institutionellen Alltags, der in dieser Form sonst nicht zu sehen ist.” Isabella Reicher, Der Standard

“[...] die Gefängnisdokumentation Gangster Girls ist stark.” Christoph Huber, Die Presse

“Die Theaterregiesseurin Tina Leisch legt mit ihrem Kinodebüt eine überraschend dichte, vielschichtige und gewissermaßen über die Bande gespielte Milieustudie vor.” Stefan Grissemann, profil

Elfriede Jelineks Text zu Gangster Girls erschienen in der Stadtkino Zeitung. [download] [Text]

“Es ist, als hätten sie schon lange darauf gewartet, von sich erzählen zu dürfen, und man staunt über das Vermögen der Regisseurin, diesem drängenden Bedürfnis so sorgsam nachgegangen zu sein.(…) „Gangster Girls“, ein Dokumentarfilm über Frauen, auf die es ankommt.” Erich Hackl [>]

Tina Leischs großartige Dokumentation “Gangster Girls” bildet einen der Höhepunkte der Diagonale. Köksal Baltaci, Tirol online [>]

„Was auf den ersten Blick als schwieriges Thema erscheint entpuppt sich als Kinoerlebnis mit großer Emotion“ Megaphon

Tina Leisch gelingt nicht nur eine glaubhafte, feministische filmische Analyse von Gesellschaft und Gefängnis, sondern auch ein kluger Kommentar zum Problemfeld dokumentarischer Repräsentation.
Lea Susemichel, Anschläge [>]

„Ein vielschichtiges Portrait mit Seltenheitswert, das allen Protagonistinnen ihre Würde lässt“ Skip

“Ein völlig neuer Blick auf den Strafvollzug. (4 von 5 Sternen)” Österreich

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Lobende Erwähnung durch die Jury des Wiener Filmpreises 2008

Vor der Verleihung des Wiener Filmpreis 2008 (aufgrund mehrheitlicher Entscheidung an den Spielfilm Ein Augenblick Freiheit von Arash T. Riahi), verlas die Jurysprecherin Sylvie Rohrer noch eine Erklärung:

„Die Jury des Wiener Filmpreises 2008 regt dringend an, zwei Preise in den Kategorien Spielfilm und Dokumentation zu schaffen. Dass jetzt Filme zweier völlig unterschiedlicher Genres gegeneinander antreten müssen, zwingt die Jury, nicht Vergleichbares vergleichen zu müssen.

Bevor wir den Gewinner des Wiener Filmpreises 2008 – einen Spielfilm – bekannt geben, möchten wir einen Dokumentarfilm besonders hervorheben:

Gangster Girls von Tina Leisch bezeugt den unschätzbaren Wert des Einsatzes von Theaterarbeit in einer österreichischen Haftanstalt, dem Frauengefängnis in Schwarzau. Über den formalen Kunstgriff der Maskierung der ProtagonistInnen gelingt dem Film die Demaskierung eines Rechtssystems und seines Vollzugs. Wir sprechen diesem Film unsere lobende Erwähnung aus und wünschen ihm viele Zuschauer!“

Die Jury bestand aus: Andrea Braidt, Dimitré Dinev, Michael Kerbler, Ernst Molden, Sylvie Rohrer.

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Pressestimmen zur Uraufführung bei der Viennale ‘08

Gangster Girls wurde in zahlreichen Kritiken positiv besprochen:

Mit “Gangster Girls” ist der Viennale tatsächlich eine Entdeckung aus Österreich gelungen: Die nicht perfekte, aber immer interessante Dokumentation der Neo-Regisseurin Tina Leisch bietet einen faszinierenden Einblick in ein österreichisches Frauengefängnis.
Michael Höck, ORF.at [ > ]

Wie man nicht nur den Widerspruch zwischen einer Bildaufzeichnung und der Notwendigkeit von Anonymisierung überwindet, das zeigt dieser Film gleich zu Beginn: Münder, Gesichter verschwinden da unter kunstvoll aufgetragener dicker Schminke, Haare unter Perücken oder Mützen. Aus Menschen werden so ein Stück weit Kunstfiguren, aber die Umstände, unter denen sie leben, bleiben real.
Isabella Reicher, Der Standard / 17.10.2008 [ > ]

„Gangster Girls“ – das künstlerische Produkt monatelanger enger Zusammenarbeit liegt nun vor, beeindruckend, verstörend, berührend, vielleicht auch betörend.
Barbara Huemer, Augustin online / 10/2008 [ > ]

„Gangster Girls“ (Tina Leisch) ist die interessanteste Entdeckung unter den heimischen Dokumentarfilmen bei der heurigen Viennale. Insassinnen des Frauengefängnisses Schwarzau tragen mit stark geschminkten Gesichtern auf de Theaterbühne, in der Küche, der Näherei und in den Zellen Geschichten vor. Sind es ihre, und wo beginnt dabei das Theater?
Salzburger Nachrichten online / 17.10.2008 [ > ]

Tina Leisch setzt mit “Gangster Girls” neue Maßstäbe in der filmischen Erkundung des österreichischen Strafvollzugs.
Ramón Reichert, Viennale Falter ‘08 [ > ]

Wenn auf der Leinwand gesungen und getanzt wird, versteckt sich manch ein Gesicht verschämt lachend hinter dem Sessel der Vorderfrau. Doch je länger der Film, je vielfältiger die Geschichten, je näher die Persönlichkeiten, desto stiller wird es im Saal.
APA / 19.10.2008 [ > ]

Der Film eröffnet für alle Betroffenen eine neue Perspektive.
Julia Pühringer, Kurier online / 20.10.2008
[ > ]

Die Österreicherin Tina Leisch hat “Gangster Girls”, der bei der Viennale Premiere hatte, im einzigen Frauengefängnis Österreichs, in Schwarzau, gedreht. Eine Dokumentation, und die Problematik der  Entblößung geht sie ganz anders an - ihre Protagonistinnen sind bis zur Unkenntlichkeit geschminkt, mit blaugrünen vogelartigen Phantasiemalereien im Gesicht. Schminke verhält sich anders als Masken, man kann, wenn die Frauen erzählen, was die Trennung von den Kindern
bedeutet, was sie hierher gebracht hat, immer noch das Zucken der Münder sehen und die Tränen in den Augen. Es ist nicht alles gelungen an diesem Film, die Spielszenen dazwischen, die die  Insassinnen in ihrer Theatergruppe erarbeitet haben, wirken ein wenig bemüht - aber die Möglichkeiten, sichtbar zu machen, was der Mensch als Selbstschutz eigentlich verbergen will, ohne in die Fiktion auszuweichen, sind in “Gangster Girls” sehr schön ausgelotet.

Susan Vahabzadeh, Süddeutsche Zeitung / 30.10.2008

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Uraufführung im Rahmen der VIENNALE ‘08

Wir freuen uns bekannt geben zu können, dass GANGSTER GIRLS im Rahmen der diesjährigen VIENNALE erstmals präsentiert wird. 

Die Uraufführung findet am Montag, den 20.10.2008 um 21:00 im Urania-Kino statt. 

Weiterer Spieltermin im Rahmen der Viennale: Mittwoch, den 22.10.2008 um 13:30 im Urania-Kino.

Kartenvorbestellung ab 4. Oktober unter www.viennale.at

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